Schach ist ein Brettspiel, bei dem Strategie gefragt ist. Es wird auf einem quadratischen Spielfeld gespielt, das in 64 Felder unterteilt ist. Jeder Spieler hat 16 Figuren, die sich auf dem Brett unterschiedlich bewegen. Ziel des Schachspiels ist es, eine Zugunfähigkeit, mit dem König, des Gegners zu erreichen. Diese Situation nennt man Schachmatt und bedeutet das Ende des Spiels. Das Spiel ist so komplex, dass bereits schon nach nur zwei Zügen über 70.000 verschiedene Stellungen entstehen. Es gilt nicht nur die eigenen Züge zu überlegen, sondern auch die Spielzüge des Gegners abzuwägen, wenn man seinen eigenen Spielzug durchführt.
Karpov vs. Kasparov – World Championshop von 1985
Da auf jedem Feld nur eine Figur stehen darf, wird die Spielfigur die ein Feld besetzt, aus dem Spiel genommen, sobald der Gegenspieler mit seiner Spielfigur auf dieses Feld ziehen möchte.
Schach gilt als Sport, daher gibt es so wie in jeder Sportart Weltmeisterschaften. Hier gelten besondere Regeln. Für die Züge gibt es ein Zeitlimit, das nicht überschritten werden darf. Hilfe gibt hierbei eine spezielle Schachuhr, die vom Prinzip her genauso wie eine Stoppuhr funktioniert. Vor jedem Spiel reichen sich die Spieler die Hand, wird das verweigert, gilt das als Regelverstoß. Das kann sogar den Ausschluss des Spielers vom Spiel bedeuten.
In der Geschichte der Schach – Weltmeisterschaften sind es hauptsächlich Männer, die diesen Titel tragen. Die erste Frau, die den Titel der Schach – Weltmeister tragen durfte, war Nona Gaprindaschwili aus Russland.
Eine andere Art Schach zu spielen ist, das Fernschach. Hier sitzen sich die Gegner nicht direkt gegenüber, sondern sind weit voneinander entfernt. Die Züge werden per Telefon, E – Mail, Postkarte oder Fax übermittelt. Dazu ist es notwendig, dass die Gegner das Spielbrett aufbauen und sowohl die eigenen Züge, als auch die Spielzüge des Gegners setzt. So ein Fernschachspiel kann sich über Wochen oder sogar Monate hinziehen, bis es zu einer Entscheidung kommt.